Frankfurter Buchmesse 2017

Unbewusste Prägungen: Die Verantwortung der Publizierenden
Mittwoch, 11. Oktober 2017, 13.30 Uhr, Orbanism Space Halle 4.1 B91

Auf die ungleichen Arbeits- und Karrierebedingungen für Frauen und Männer in der Buchbranche wurde in den letzten Jahren in Studien der BücherFrauen und des Kulturrats aufmerksam gemacht, ohne dass dies viel geändert hat. Verantwortlich dafür sind unter anderem unbewusste Prägungen, die unser Handeln und Denken, unsere Werte und Ideale bestimmen und damit die Strukturen und Prozesse unserer Arbeits- und Lebenswelt formen. Unbewusste Prägungen werden auch von der Buchbranche bedient und mitgestaltet. Menschen werden von Büchern und anderen Publikationen in ihren Wahrnehmungen beeinflusst, auch im Entstehen von Vorurteilen – sei es durch die erzählten Inhalte und Charaktere, durch die Gestaltung von Covern oder die verwendete Sprache. Auf welche Weise können und müssen Publizierende Verantwortung übernehmen und Mut zur Enttarnung von Stereotypen und Rollenzuschreibungen zeigen?

Valeska Henze von den BücherFrauen diskutiert über Gendergerechtigkeit im Publishing mit Iris Bohnet (Verhaltensökonomin und Professorin für Public Policy an der Harvard Kennedy School in Cambridge) und den Verlegerinnen Zoë Beck (CulturBooks) und Daniela Seel (Kookbooks).
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Berliner BücherFrauen

VG Wort: Wie geht es weiter
Mittwoch, 13. September 2017, 20 Uhr, Literaturhaus Berlin

Die Diskussion um den Verlegeranteil nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs bescherte der VG Wort viel Interesse. Bei der Frage, ob und wie Verlage an den Einnahmen beteiligt werden sollen, kam und kommt es immer wieder zu erbitterten Diskussionen. Gerade von Seiten der kleinen Verlage melde(te)n sich kritische Stimmen zu Wort, die vor einem Verlagssterben und einer Ausdünnung der vielfältigen Verlagslandschaft warnten.

Impulsreferat:
Gerlinde Schermer-Rauwolf (Literaturübersetzerin, Sprecherin der Berufsgruppe1/AutorInnen und ÜbersetzerInnen belletristischer und dramatischer Werke im Verwaltungsrat der VG Wort)
Moderation:
Dr. Valeska Henze (Politikwissenschaftlerin und Übersetzerin)
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Diskussion auf der future!publish

Gleichstellung in der Buchbranche
26.1.17, 14 Uhr, Urania Berlin

Wie kann Gleichstellung für Frauen und Männer in der Verlagsbranche verbessert werden?  Gleichstellung ist eine Bedingung für soziale Gerechtigkeit. Sie ermöglicht die gleiche Teilhabe aller an sozialen und wirtschaftlichen (also auch betrieblichen) Prozessen und ist Voraussetzung für gleichberechtigte Entwicklungsmöglichkeiten im Beruf und im Privaten. Damit schafft Gleichstellung der Geschlechter auch die Freiheit und den gesellschaftlichen Raum, individuelle Lebensentwürfe zu realisieren. Welche Strategien bestehen? Wie könnte ein solches Programm aussehen? Welche wesentlichen Bereiche sollten als gleichstellungspolitische Handlungsfelder und Ziele definiert werden?

mit Elisabeth Ruge und Valeska Henze
Moderation: Yvonne de Andrés
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Arbeitssituation von Frauen in der Buchbranche

Praxiscolloquium des Masterstudiengangs "Angewandte Literaturwissenschaften" der FU Berlin
Montag, 20.6.2016, 16.1.2017 & 12.6.2017

Was erwartet Berufseinsteigerinnen in die Buchbranche? Wie sehen Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten in der Buchbranche aus? Die |→  BücherFrauen-Studie zur Arbeitssituation in der Buchbranche | dämpft die Hoffnungen auf gleichberechtigte Arbeitsbedingungen für Frauen und Männern. Womit müssen motivierte Berufseinsteiger rechnen? Welche Strategien gibt es, sich in der Branche zu positionieren und die eigenen Wünsche und Forderungen zu realisieren?

TTIP, CETA & Co: Ist Kultur frei (ver-)handelbar?

öffentliche Veranstaltung der Berliner BücherFrauen
Mittwoch, 10.2.2016
20 Uhr, im Literaturhaus, Fasanenstraße 23, Berlin

Was steckt hinter Begriffen wie TTIP und CETA? Und was bedeuten sie für die Kultur? Seit Jahren verhandeln die Europäische Union mit den USA und Kanada über Freihandelsabkommen, deren Inhalte überwiegend im Verborgenen liegen. Es wird viel spekuliert – darüber, was verhandelt wird, und darüber, wie sich die voraussichtlichen Abkommen auf Wirtschaftsgüter und -beziehungen, auf gesellschaftliche Ideale, kulturelle Errungenschaften oder individuelle Freiheiten auswirken werden. Wir möchten informieren, aufklären und diskutieren, was die Freihandelsabkommen für die Kultur in unserem Land bedeuten.
Angefragt sind u. a. Gabriele Schulz (Stellvertretende Geschäftsführerin Kulturrat) und Birgit Reuß (Leiterin des Berliner Büros des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels).

In Kooperation mit dem Creative Service Center der WeTeK Berlin gGmbH (CSC).

Moderation: Nikola Gazzo (CSC)
Organisation: Valeska Henze

Mein Bericht über die Veranstaltung auf der |→  BücherFrauen-Website |

FOR:N Seminarpaket

Zusammen mit den anderen Mitgliedern der | → Forschungsgruppe Nordeuropäische Politik (FOR:N) | biete ich interessierten Bildungsträgern, Stiftungen, Firmen und anderen Veranstaltern Seminare mit Hintergrundinformationen, aktuellen Analysen und einem anregenden Austausch zu der Frage, warum wir in Deutschland immer wieder im Norden nach vorbildlichen Lösungen für politische Probleme suchen.
Das Kernangebot unseres Seminar-Pakets besteht aus den folgenden Kursen:

  • "Die ewig Besseren...?" Das nordeuropäische Sozialmodell
  • Die Ostseeregion - vorbildhafte Integration von Ost und West?
  • Die kritische Instanz - Europa und seine ewigen Zweifler

Wir gestalten Seminarthemen auf Wunsch aber auch mit anderen Inhalten. Die Seminare können als Vortrag mit Diskussion, halbtägiger bis ganz-/mehrtägiger Workshop oder auch als Teil einer Projektwoche konzipiert werden.

Ostseegespräche

Politischer Jour-Fixe von FOR:N, zu dem wir uns mit Experten aus Wissenschaft, Kultur, Politik, Wirtschaft und Verwaltung über die Ostseeregion austauschen, die aktuelle Lage analysieren und ihre Bedeutung für Deutschland und Europa diskutieren.
Die Ostseegespräche finden jeden zweiten Dienstag im Monat am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität.

Das aktuelle Programm finden Sie auf der Webseite von | → FOR:N – Ostseegespräche |